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6 Min. Lesezeit

Kundendatenbank aufbauen: So geht’s

Zuletzt aktualisiert: 6. März 2023

Je mehr Sie über Ihre potenziellen Kunden wissen, desto besser können Sie sich auf sie einstellen. Kunden wollen das Gefühl haben, einzigartig und umsorgt zu sein, und möchten nicht wie eine Nummer behandelt werden. Aber wie können Sie ihnen das alles bieten, wenn Sie nicht über die richtigen Daten verfügen, um bei der Ansprache individuell auf Kunden einzugehen?

Die beste Art, wie Unternehmen Kundeninformationen nutzen können, ist durch die Umwandlung in einen Mehrwert für Kunden. Wenn Sie Ihren Kunden wirklich verstehen, können Sie ihn mit einem Angebot locken, das seinen Bedürfnissen und Wünschen entspricht – was wiederum Ihren Umsatz steigert: Hier kommt die Kundendatenbank ins Spiel.

Was ist eine Kundendatenbank?

Eine Kundendatenbank ist eine interaktive, intelligente Kontaktliste, in der Informationen über Kontaktdaten, demografische Daten, Kaufhistorie und dergleichen gespeichert sind. Sie bietet einen Überblick über die Kunden und unterstützt die Akquise, Bindung und Entwicklung des Kundenstamms. Somit ermöglicht die Datenbank fundierte Verkaufsentscheidungen, da die zukünftigen Kunden wahrscheinlich diejenigen sind, die schon in der Vergangenheit gekauft haben.

Eine Kundendatenbank bietet auch die Möglichkeit, eine Beziehung zu den Kunden aufzubauen. Anhand der Kundendatenbank können Unternehmen Kunden über Produktneuheiten, neue Dienstleistungen, Strategien und dergleichen informieren. Darüber hinaus zeigt sie auch die menschliche Seite des Unternehmens, indem es mit den Kunden auf persönliche Weise interagiert oder maßgeschneiderte Nachrichten versendet. Dies liegt daran, dass es durch eine gute Kundendatenbank möglich ist, Kunden anhand vieler Attribute zu segmentieren (zum Beispiel nach Standort, demografischen Merkmale und dergleichen).

Da eine intelligente und solide Datenbank die Voraussetzung für den Erfolg ist, lohnt es sich zu analysieren, wie sie aufgebaut werden kann. Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr darüber.

So bauen Sie eine gute Kundendatenbank auf

Um eine Datenbank mit relevanten Informationen für Ihre Marketingaktionen zu erstellen, müssen Sie die Daten richtig verwalten und Zielkriterien für Ihre Kunden festlegen. Wenn Sie ihnen zum Beispiel einen Newsletter schicken wollen, müssen Sie ihre E-Mail-Adressen erfassen und sie in verschiedene Gruppen einteilen.

Vergessen Sie nicht, dass alle Mitglieder der Marketing- und Vertriebsabteilung Zugriff auf diese Informationen benötigen, damit sie diese Daten für ihre Marketing- und Vertriebsstrategie nutzen können.

Wie strukturiert man eine gute Kundendatenbank?

Bevor Sie damit beginnen, Daten von Ihren Kunden zu sammeln, sollten Sie drei Dinge bedenken:

  1. Datenschutz:
    Sie sind verpflichtet, alle über Ihre Website gesammelten privaten und personenbezogenen Daten sorgfältig zu schützen und die Datenschutzbestimmungen auf der Website regelmäßig zu aktualisieren.
  2. Zielgruppenorientierung:
    Nicht alle Ihre Kunden haben die gleichen Bedürfnisse oder Interessen. Daher sollten Sie sie nach verschiedenen Profilen einteilen, damit Sie ihre Informationen richtig strukturieren können.
    Wenn ein Kunde beispielsweise bereits mehrere Produkte in Ihrem Online-Shop gekauft hat, sollte er einem anderen Profil zugeordnet werden als ein Nutzer, der Ihre Website besucht und sich für den Erhalt Ihres Newsletter angemeldet hat, aber nie mit Ihren Nachrichten interagiert hat.
  3. Updates:
    Wie in jedem anderen Bereich Ihres Unternehmens auch muss Ihre Datenbank ständig mit neuen Informationen aktualisiert werden. Die Aktualisierung der Daten ist jedoch ebenfalls von grundlegender Bedeutung, denn wenn die Informationen veraltet oder falsch sind, könnten Sie falsche Entscheidungen treffen oder Kampagnen für Kunden erstellen, die sich bereits in einer anderen Phase des Kaufprozesses befinden.
    Denken Sie daran, dass Ihre Datenbank diese drei Voraussetzungen erfüllen sollte. So können Sie nämlich strategische und effiziente Marketingkampagnen erstellen. Es ist wichtig, mit gültigen und relevanten Daten zu arbeiten, um positive Ergebnisse zu erzielen.

Vorteile einer guten Kundendatenbank

Ihre Kunden zu kennen, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen. Da die Kundendatenbank relevante Informationen über Ihre Kundinnen und Kunden beinhaltet, können Sie damit Ihren Kundenstamm kennenlernen. Sehen wir uns einige Vorteile einer guten Kundendatenbank an, und was sie mit ihr erreichen können:

Markenaffinität schaffen
Die Kunden von heute wollen von Unternehmen kaufen, die sie kennen und lieben. Mit einer Kundendatenbank haben Sie die Möglichkeit, Markenaffinität aufzubauen, indem Sie Marketing-E-Mails an Personen versenden, die sich für den Empfang dieser E-Mails entschieden haben. Wenn Sie Ihre Kunden über neue Produkte, Angebote oder News informieren, fühlen sie sich mit Ihrem Unternehmen verbunden und bauen ein Vertrauensverhältnis auf.

Kundenloyalität entwickeln
Eine Kundendatenbank ermöglicht es Ihrem Unternehmen, die treuesten und profitabelsten Kunden zu identifizieren. Sie können diese Kunden gezielt ansprechen und den sprichwörtlichen den roten Teppich für sie ausrollen. Ein effektiver Weg, diese Kunden zu erreichen, ist das E-Mail-Marketing, das die Vorlieben der Kunden berücksichtigt. Dies fördert Kundenbindung und Markentreue und regt Kunden dazu an, Ihre Marke an Freunde und Familie weiterzuempfehlen. Außerdem können Sie durch das Versenden von Sonderrabatten und speziellen Angeboten neue Käufe fördern.

Besseren Kundenservice bieten
Zufriedene Kunden bedeuten ein gutes Geschäft. Mit Database-Marketing können Sie eine engere Beziehung zu Ihren Kunden aufbauen. Informationen wie Kaufverhalten, Feedback nach dem Kauf und Bewertungen ermöglichen Unternehmen einen verbraucherorientierten Ansatz beim Kundenservice. Wenn Sie über die Wünsche Ihrer Kunden stets im Bild sind, können Sie die Kommunikation personalisieren und Ihre Kunden besser bedienen.

Direkter Kanal zum Kunden
Einer der wichtigsten Vorteile einer Kundendatenbank besteht darin, dass es sich um eine Sammlung echter Kunden handelt, die in der Vergangenheit bei Ihnen gekauft haben. Somit können Sie sich über die Kundendatenbank gezielt an solche Kunden wenden, die bereits an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung interessiert sind. Denn Wiederholungskäufer sind äußerst wertvoll!

Neue Produkte einführen
Die Einführung neuer Produkte in einem kleinen Segment Ihrer Zielgruppe ist eine gute Möglichkeit, das Produkt zu testen, bevor Sie es in größerem Umfang einführen. Sie können die Zielgruppe auf der Grundlage von Informationen aus Ihrer Kundendatenbank auswählen. Durch die Auswahl einer Gruppe von Kunden, denen Sie am meisten vertrauen, kann ein Unternehmen konstruktives Feedback sammeln, das zur Verbesserung späterer Produktversionen beiträgt. Wenn Sie wissen, was Ihre Kunden denken und wollen, können Sie die Ihre Produkte und wie Sie diese anbieten verbessern.

Fazit

Da Online-Verkäufe zunehmen, sollten sich Unternehmen auf eine Kundendatenbank konzentrieren, mit der sie diesen Kanal optimal nutzen. Denn sie gewinnen nützliche Erkenntnisse über Kunden gewonnen, die sie in Verkaufsentscheidungen umsetzen können.

Ein Unternehmen sollte nicht nur die Kontaktdaten seiner Kunden erheben, sondern auch an die Details jeder Interaktion erfassen. Dies hilft bei der Identifizierung potenzieller Kunden und der Durchführung neuer Marketingkampagnen. Die richtige CRM-Software für Ihre Kundendatenbank steigert die Produktivität der Arbeitsabläufe und den Umsatz. Außerdem sparen Unternehmen damit Zeit und vereinfachen die Verwaltung von Geschäftsprozessen.

Unabhängig davon, für welche Software Sie sich entscheiden, sollten Sie sicherstellen, dass Sie die Informationen in einer zentralen Datenbank speichern, damit alle Beteiligten mit denselben Daten arbeiten können.

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