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Kundendaten: Der Schlüssel zu Ihrem Erfolg

Veröffentlicht 9. November 2021
Zuletzt aktualisiert: 9. November 2021

Wie nutzen Sie Ihre Kundendaten? Gar nicht? Dann wird es höchste Zeit, das zu ändern. Schließlich gehören die Daten Ihrer Kunden zu den wertvollsten Ressourcen Ihres Unternehmens. Entsprechend wichtig ist Ihre Kundendatenbank.

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Arten von Kundendaten es gibt, wie Sie sie für datenbasierte Entscheidungen nutzen können und worauf Sie bei Ihrem Kundendatenmanagement achten müssen.

Die verschiedenen Arten von Kundendaten

Bevor Sie beginnen, Ihre Kundendaten effizient zu sammeln und zu nutzen, müssen Sie zunächst wissen, welche Kundendaten es gibt. Generell werden sie in drei Gruppen unterteilt:

  • Soziodemografische Daten
  • Verhaltensdaten
  • Psychografische Daten

Soziodemografische Daten: Sie sagen Ihnen, wer der Kunde ist und werden auch als Stammdaten bezeichnet. Dazu gehören zum Beispiel Informationen wie der Name, Geburtstag, Wohnort, E-Mail-Adresse und Beruf.

Verhaltensdaten: Sie entstehen bei allen Interaktionen zwischen dem Kunden und dem Unternehmen. Dazu gehören unter anderem das Verhalten auf der Website und das Kaufverhalten. An welchem Punkt in der Customer Journey legt der Kunde etwas in den Warenkorb? Wann bricht er den Kaufvorgang ab? Die Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in den Verhaltensdaten Ihrer Kunden.

Psychografische Daten: Diese Daten geben Ihnen Aufschluss über die Denkweise, den Charakter und die Einstellungen Ihrer Kunden. Wie reagieren Kunden auf bestimmte Situationen? Was ist ihnen bei einer Marke wichtig?  All das lässt sich entweder über Äußerungen im Rahmen der Kundenbeziehungen oder anhand von qualitativen Befragungen in Erfahrung bringen.

Das können Ihre Daten

Wenn Sie die verschiedenen Arten von Kundendaten sammeln und richtig nutzen, entstehen viele Vorteile für Ihr Unternehmen. So können Sie zum Beispiel Bestandskunden ergänzende Produkte oder Services vorschlagen (Cross-Selling), oder eine Premium-Version des aktuellen Produkts oder Services anbieten (Up-Selling), und somit das volle Potenzial ausschöpfen. Außerdem können Sie durch eine persönlichere Customer Experience die Kundenzufriedenheit und letztendlich auch die Kundentreue deutlich steigern. All das trägt zu besseren Ergebnissen für Ihre Kunden und Ihr gesamtes Unternehmen bei.

Der richtige Umgang mit Kundendaten

Allerdings gibt es einige Faktoren, die Sie beachten sollten. Daten sind nicht nur eine wertvolle Ressource, sondern auch ein sensibles Gut. Ihre Kunden übermitteln Ihnen bei jeder Interaktion persönliche Informationen, die Sie auf sichere und transparente Art und Weise in einer Kundendatenbank aufbewahren sollten. Schließlich wollen Sie das Vertrauen Ihrer Kunden nicht aufs Spiel setzen.

Hier finden Sie vier hilfreiche Tipps für verantwortungsvolles Kundendatenmanagement:

  1. Investieren Sie in eine gute Kundendatenbank, die die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) erfüllt. Ein Tool für das Customer Relation Management (kurz CRM) ist essentiell für die einfache und sichere Verwaltung Ihrer Kundendaten. Außerdem erhalten Sie und Ihre Mitarbeiter so eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden und können ihm einen persönlicheren und effektiveren Service bieten.
  2. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter im Umgang mit Kundendaten. Um Pannen und kostspielige Fehler im Kundendatenmanagement möglichst zu vermeiden, lohnt es sich, in die Schulung Ihrer Mitarbeiter zu investieren. Letztendlich sind sie diejenigen, die täglich mit den Kundendaten arbeiten und sie interpretieren. Schaffen Sie Akzeptanz für datengestützte Prozesse und Entscheidungen ​​– und bauen Sie langfristig eine Unternehmenskultur auf, die Kundendaten wertschätzt.
  3. Erstellen und veröffentlichen Sie eine unternehmenseigene Datenschutzrichtlinie. Platzieren Sie sie gut sichtbar auf Ihrer Website, sodass Ihre Kunden sie schnell finden. Hier finden Sie eine hilfreiche Anleitung zur Erstellung einer Datenschutzrichtlinie.
  4. Sichern Sie Ihre Kundendatenbanken. Dies wird nicht nur von Privatpersonen häufig vernachlässigt. Auch viele Unternehmen haben keinen ausreichenden Datensicherungsplan. Falls Ihr System einmal ausfällt, kann das schwerwiegende Folgen für Ihr Unternehmen (und Ihre Kunden) haben. Machen Sie deshalb regelmäßig ein Backup, damit Sie auf der sicheren Seite sind.

Datenschutz hat höchste Priorität 

Es ist gar nicht so einfach: Auf der einen Seite erwarten Kunden mittlerweile ein gewisses Maß an Personalisierung in ihrer Customer Journey. Auf der anderen Seite sind viele weiterhin misstrauisch, wenn es darum geht, persönliche Daten mit Unternehmen zu teilen.

Um das Vertrauen Ihrer Kunden zu gewinnen, ist es wichtig, dass Sie transparent und verantwortungsvoll agieren. Die Grundlage hierfür ist die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Diese legt eine Reihe von Grundsätzen fest, die bei der Verarbeitung personenbezogener Daten zu beachten sind.

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