Internationaler Frauentag 2023: Wir feiern die Frauen auf der ganzen Welt, die sich für Gerechtigkeit einsetzen.

Das Motto des diesjährigen Internationalen Frauentags lautet „Embrace Equity“ – und für mehr Verteilungsgerechtigkeit setzen sich auch diese Frauen bei Zendesk ein.

Von Subarna Ganguly, Autorin

Zuletzt aktualisiert: 1. September 2023

Heute, am 08. März ist Internationaler Frauentag, ein Welttag, an dem seit 1911 die sozialen, ökonomischen, kulturellen und politischen Errungenschaften von Frauen gewürdigt werden. Der Tag soll auch zum Handeln aufrufen, um die Gleichstellung und Berücksichtigung aller Geschlechter zu forcieren und die gemeinschaftliche Bekämpfung von Diskriminierung zu verstärken.

Es ist für die Chancengleichheit unerlässlich, die Leistungen von Frauen zu würdigen, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und Ungleichheiten anzuprangern. Wir bei Zendesk feiern unsere Kolleginnen auf der ganzen Welt, die Geschlechterstereotype überwinden, den Status quo in Frage stellen und andere dazu ermutigen und anleiten, Gleichberechtigung zu leben. Durch ihr Engagement und ihre Arbeit in unseren Mitarbeiter-Communities (EC) schaffen sie eine Kultur der Inklusion und treiben gleichzeitig ihre Karriere in der Technologiebranche voran.

Jede dieser sehr begabten Frauen hat einen ganz eigenen Weg mit seinen Irrungen und Wirrungen zurückgelegt. Und das sind ihre Geschichten.

Shao Minje (Candy)

Shao Minje (Candy)

Candy stammt ursprünglich aus Dunhang in China und ist Business Development Representative in der wunderschönen Gartenstadt Singapur. Zu Zendesk kam sie im Januar 2022 mit einem zehnjährigen Erfahrungsschatz in der Verbrauchsgüterbranche, wobei sie sieben Jahre davon in der IT-Branche gearbeitet hatte. Zu den Technologieunternehmen, für die sie tätig war, gehören Google Cloud und Symantec.

Candy leitet außerdem momentan die Asien-Pazifik-Regionalgruppe (APAC) Women at Zendesk, eine unserer acht Mitarbeiter-Communities. Zu Candys Hobbys gehören Lesen und Tanzen.

Kannst du uns ein wenig darüber erzählen, wie du hierher gelangt bist?

Shao (Candy): „Als vielbeschäftigte Mutter mit zwei energiegeladenen Kindern fiel es mir viele Jahre lang schwer, meine Karriere voranzutreiben und gleichzeitig meinen Elternpflichten gerecht zu werden. Das hat mich dazu inspiriert der Community Women at Zendesk (WAZ) beizutreten. Mein Ziel als Leiterin der Mitarbeiter-Community ist es, Frauen zu unterstützen, die ähnlichen Herausforderungen gegenüberstehen und ihnen zu helfen, ihre persönliche Work-Life-Balance auszuloten.“

Was hältst du für die größten Hindernisse von Frauen in der Technologiebranche?

Shao (Candy): „Wir als Frauen, die in der Technologiebranche arbeiten, stehen einer Menge Herausforderungen und Hürden gegenüber: Vorurteile, Klischees und Diskriminierung, um nur ein paar wenige zu nennen. Die meisten Mütter übernehmen neben ihrer Karriere den Löwenanteil der Care-Arbeit in der Familie. Die größte Herausforderung ist meiner Meinung nach jedoch die Gleichberechtigung.“

Du hast „Gleichberechtigung“ gesagt. Was bedeutet das für dich?

Shao (Candy): „Für mich geht es dabei um ein Bewusstsein – nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt. In meiner Vision für die Zukunft der Arbeit haben alle Frauen gleiche Chancen und flexible Wahlmöglichkeiten. Die meisten Unternehmen setzen ihre Wertvorstellungen und Leitbilder in sinnvolle Maßnahmen um, um berufstätigen Müttern, die sich beruflich weiterentwickeln wollen, einen Raum ohne Vorurteile zu bieten.“

Anna Przybylo

Anna Przybylo

Anna moderiert als Learning Program Facilitator des Talententwicklungsteams Schulungsprogramme und hat sich auf die Einarbeitung neuer Mitarbeitender spezialisiert. Die gebürtige Polin ist seit November 2021 in Teilzeit bei Zendesk fätig und arbeitet in Dublin in Irland.

Neben ihrer Tätigkeit bei Zendesk ist sie Yoga- und Wellness-Coach und setzt sich für eine Sensibilisierung für den Menstruationszyklus sowie eine bewusste und zyklische Lebensweise ein. Sie möchte Menschen dabei helfen, ihre eigene Kraft zu entfalten, um zu heilen, sich zu wandeln und auf jeweils eigene Weise zu wachsen.

Anna möchte nicht nur in der Theorie leben, sondern auch für sich ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Beruflichem, Bewegung, Meditation und Zeit mit ihren Lieben finden. Sie reist gern, trifft neue Leute und lernt neue Kulturen und Sprachen kennen. Anna spricht Polnisch, Englisch und Portugiesisch.

Im Februar 2023 wurde Anna zur EMEA-Leiterin für die Mitarbeiter-Community Whole Self ernannt. Der Schwerpunkt dieser Community liegt auf mentaler Gesundheit, körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen und Partnerschaften.

Kannst du uns etwas über deine Mission als EMEA-Leiterin der Whole-Self-Community erzählen?

Anna: „Ich unterstütze unsere Community beim Aufbau sicherer Orte, wo alle Menschen sie selbst sein, ihre Geschichten erzählen und sich von der Community vorurteilsfrei unterstützt fühlen können. Ich wünschte wir, alle wären freundlicher und könnten mehr Mitgefühl für uns selbst empfinden. Denn letzten Endes entsteht so mehr Resilienz, sodass wir voll und ganz zu uns selbst stehen können. Alle Teile deiner selbst sind hier willkommen.“

Was hältst du für die größten Herausforderungen für Frauen in der Technologiebranche?

Anna: „Für mich ist die größte Herausforderung, selbstbewusst genug zu sein, wenn es darum geht, wie meine einzigartigen Fähigkeiten, Erfahrungen und Eigenschaften meine Arbeit beeinflussen und wie ich meine Kolleginnen unterstützen kann. Es hat mich oft beschäftigt, dass ich mich mit dem Wissensstand und/oder der Erfahrung anderer vergleichen wollte, und fühlte mich dann minderwertig und unfähig. Im Laufe der Jahre habe ich verstanden, dass wir uns nicht mit anderen vergleichen müssen. Es ist zwar gut, sich von anderen inspirieren zu lassen, doch dabei ist es wichtig, das Einzigartige zu würdigen und unsere Stärke dort zu spüren, wo wir sie am Arbeitsplatz und in der Gemeinschaft einbringen können.“

Was bedeutet das diesjährige Motto „Embrace Equity“ für dich?

Anna: „Das Motto finde ich großartig. Es bedeutet für mich, dass wir mehr über einander lernen, über unsere jeweiligen Bedürfnisse und darüber, wie wir uns gegenseitig unterstützen können. Wir alle sind anders und haben deshalb eine ganz individuelle Aufgabe und Mission zu erfüllen. Wenn jede Person individuelle Unterstützung erhält, dann kann das tatsächlich dazu führen, dass jeder Mensch sich persönlich und beruflich entfalten kann.“

Whitney Watts

Whitney Watts

Whitney ist 2019 zu Zendesk gekommen und ist momentan Director of Global Campaign Marketing. Sie lebt in New York in Brooklyn. Whitney hat über 20 Jahre Erfahrung in der Technologie-Branche und war zuvor bei Salesforce tätig. Whitney setzt sich leidenschaftlich für wirkungsvolle Kampagnen und Programme auf globaler Ebene ein. Sie engagiert sich außerdem in der Mitarbeiter-Community „Mosaic“, die People of Colour und ihre Verbündeten unterstützt.

Whitney leitete 2022 die AMER-Sektion von Mosaic und in diesem Jahr übernimmt sie die globale Führerschaft für die Mitarbeiter-Community.

Kannst du uns etwas über deinen Werdegang in der Technologiebranche erzählen?

Whitney: „In meinem Bachelor-Studium habe ich in Atlanta an der Georgia Tech Internationale Beziehungen, Geschichte und Sprachen studiert. Obwohl das eigentlich ein geisteswissenschaftlich geprägtes Studium war, hatte der Unterricht immer auch eine technische Ausrichtung. Statt etwa einfach die amerikanische Geschichte zu behandeln, ging es bei uns um die Geschichte der Industrialisierung und den Vormarsch der Technologie. Das legte den Grundstein für meine Liebe zur Technologie. Meinen Master machte ich an der University of Georgia in Soziologie und Erziehungswissenschaften. Nach einem kurzen Abstecher in den Lehrerberuf arbeitete ich bei einer gemeinnützigen Organisation, wo ich vielfältige Aufgaben übernahm, unter anderem wirkte ich bei ihren Marketingaktivitäten mit. Danach habe ich als Marketingberaterin für eine Agentur gearbeitet und habe dort wirklich meine Leidenschaft für das Marketing entdeckt.“

Was waren für dich als berufstätige Frau die größten Herausforderungen und wie hast du sie überwunden?

Whitney: „Ich kann meine anderen Identitäten nicht von der einer berufstätigen Frau trennen. Meine Antwort ist deshalb intersektional. Als ich während der Pandemie und im Frühjahr/Sommer der „Black Lives Matter“-Proteste arbeitet, fiel es mir sehr schwer, meine sonst so positive Einstellung beizubehalten. Mithilfe von Meditation und Therapie konnte ich es in den Griff bekommen. Ich habe eine feste Routine eingeführt, unter anderem Tagebuch führen und Sport.“

Was bedeutet „Embrace Equity“ für dich?

Whitney: „Für mich heißt das, soziale Gerechtigkeit tatsächlich Wirklichkeit werden zu lassen. Nicht nur Worte, sondern Taten. Sich die Systeme genau anzuschauen und den Neuaufbau mit Gerechtigkeit und Gleichheit im Blick zu gestalten. Es geht darum, Privilegien in Frage zu stellen. Es bedeutet, Zugänge, Chancen und Unterstützung auf unterschiedlichen Ebenen bereitzustellen, um die Bedürfnisse unterversorgter und unterfinanzierter Bevölkerungsgruppen zu erfüllen bzw. zu übertreffen.

Céline Foubert

Céline Foubert

Céline ist Senior Marketing Manager in Frankreich und ihr Fokus liegt auf Marketing für Mittelstand und Großunternehmen in der Region. Sie lebt in Paris, der schönen „Stadt der Lichter“, und arbeitet seit vier Jahren bei Zendesk. Céline ist seit über 10 Jahren im B2B-Marketing tätig, größtenteils in der Technologiebranche.

Ihre Leidenschaft sind Urban Art und Tanz und sie reist gern. Céline spricht Französisch, Englisch und Portugiesisch. Letzteres hat sie sich während ihrer Tätigkeit in Brasilien vor einigen Jahren angeeignet.

Sie leitete 2022 die EMEA-Sektion der Mitarbeiter-Community Women at Zendesk in 2022 und übernimmt 2023 die globale Führungsrolle.

Was hältst du für die wichtigsten Herausforderungen für Frauen in der Technologiebranche?

Céline: „Ich habe ein Unternehmen ausgewählt, das Diversität und Gerechtigkeit aktiv fördert, doch in der Technologiebranche im Allgemeinen, besonders in Führungspositionen und im Vorstand, sind Frauen stark unterrepräsentiert. Noch immer müssen sie doppelt so hart arbeiten, um eine ebenso gerechte und faire Bezahlung zu erhalten. Eine der größten Herausforderungen ist es für uns also, den Status quo in Frage zu stellen, Vorurteile aufzuheben und die Führungsqualitäten von Frauen im Hinblick auf gleichberechtigung und Integration zu fördern.“

Was bedeutet für dich „Embrace Equity“?

Céline: „Ich habe das Gefühl es gibt heute eine stärkere Stimme und den Willen, tatsächlich etwas für mehr Gerechtigkeit zu tun und gegen die Diskriminierung anzukämpfen. Aber es geht nur langsam vorwärts. Wir sind noch immer meilenweit vom Ziel entfernt und gesellschaftliche Gewohnheiten und unbewusste Vorurteile stehen uns im Wege. Ich denke, wenn wir uns Gerechtigkeit auf die Fahne schreiben, können wir sinnvolle strukturelle Veränderungen vorantreiben und alle Geschlechter darin bilden und stärken, Einfluss zu nehmen.“

Was spornt dich außerhalb der Arbeit an und wie findest du zu einer echten Work-Life-Balance?

Céline: „Ich bin in meiner Freizeit dauernd beschäftigt und ich lerne gerne bei künstlerischen Aktivitäten, reise gern und verbringe eine schöne Zeit mit Freunden und Familie. Wenn ich dafür sorge, dass ich Zeit für diese Momente habe, bin ich im Gleichgewicht.“

Vanessa Calzani

Vanessa Calzani

Vanessa ist seit vier Jahren bei Zendesk und momentan in Lateinamerika (LATAM) tätig, wo sie als Director Kampagnen und integriertes Marketing in der Region anleitet.

Mit ihrem empathischen Führungsstil und ihrer Erfolgsgeschichte ist sie für Frauen bei Zendesk LATAM außerdem ein starkes Vorbild.

Was denkst du, sind heutzutage die größten Hürden für berufstätige Frauen?

Vanessa: „Ich habe das Glück, bei Zendesk zu arbeiten, wo Diversität und Inklusion so ernst genommen werden. Das hat mein Leben auf unterschiedliche Weise positiv geprägt. Zendesk hat mir vor kurzem die Gelegenheit angeboten am Oxford Women Leadership Programm teilzunehmen. Dadurch habe ich mir noch mehr Gedanken darüber gemacht, welchen Herausforderungen Frauen in der globalen Arbeitswelt gegenüberstehen. Einige Dinge möchte ich dazu hervorheben:

Zum einen sind wir viel zu hart im Umgang mit uns selbst. Frauen sind häufig viel kritischer mit sich selbst und glauben fast, perfekt sein zu müssen. In einer wettbewerbsorientierten Branche wie der Technologiebranche ist dies noch stärker der Fall und kann uns wirklich auslaugen. Manchmal müssen sich Frauen an männlichen Modellen/Führungsstilen orientieren, um als starke Führungspersönlichkeit wahrgenommen zu werden. Ich hatte selbst damit im Laufe meiner Karriere häufig Probleme. Ich habe jedoch gelernt, damit umzugehen und ich arbeite täglich daran, eine bessere Führungspersönlichkeit zu sein und mir dennoch selbst treu zu sein. Ich bin froh, dass ich das bei Zendesk kann.

Zweitens diskriminieren viele Unternehmen noch immer Frauen mit Kindern oder Schwangere und erlauben ihnen nicht, sich die notwendige Zeit für sich selbst und die Familie zu nehmen. Ich bin wirklich froh, dass wir bei Zendesk gleiche Chancen haben. Beispielsweise unterstützt Zendesk Frauen mit Fruchtbarkeitsproblemen sogar finanziell und übernimmt die Kosten für die In-Vitro-Fertilisation. Das ist ein echter Fortschritt!“

Wie feierst du den Weltfrauentag und was bedeutet „Embrace Equity“ für dich?

Vanessa: „Ich finde es toll, mein Frausein zu feiern. Es ist ein Tag, an dem sich die Aufmerksamkeit von Frauen und Männern auf die Bedeutung der Frau in Familie, Gesellschaft, Arbeitswelt und in den unterschiedlichen anderen Rollen, die wir ausfüllen, richtet. Für mich bedeutet, nach Gerechtigkeit zu streben, dass man versteht, dass alle die gleichen Rechte, aber unterschiedliche Bedürfnisse haben. Und das müssen wir anerkennen, bevor wir all das umsetzen können, was uns zum Sieg gegen unbewusste Vorurteile, Diskriminierungen und Gewalt jeder Art verhilft. Wir müssen zunächst auf Vielfalt setzen, um für Gerechtigkeit einstehen zu können. Es geht um Liebe, Wohlwollen und Ausgewogenheit.“

Was gibt dir in deiner Freizeit Kraft und wie findest du zu deiner inneren Ruhe?

Vanessa: „Ich verbringe gern Zeit mit meinem Mann, gehe mit meinem verrückten Beagle (Vanilla) spazieren und treffe mich mit Großfamilie und Freunden. Ich habe mich in letzter Zeit viel um mich selbst gekümmert und habe für mich wieder Routineabläufe eingeführt, die tägliche Yoga-Sitzungen, Sport, eine bessere Ernährung sowie Wellness und spirituelle Praktiken einschließen. Ich möchte auch meine Leidenschaft für den Tanz neu entfachen. Meine Verbindung zu Gott und den höheren Kräften durch Meditation und Gebet sind ein grundlegender Teil meines Lebens. So finde ich meine Work-Life-Balance, meine innere Ruhe.“

Manisha De Silva

Manisha De Silva

Manisha De Silva ist seit fast zwei Jahren bei Zendesk tätig und lebt in Melbourne in Australien. Sie ist Engineering Manager für das Event-Streaming-Team, das Teil der Data Foundation Organization ist. Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Technologiebranche und hat bereits mit führenden Marken in der australischen Online-Klassfizierungsbranche gearbeitet. Zu ihren Fachbereichen gehören Produktentwicklung, Technologie und Strategie.

Nach einem erfolgreichen Jahr als Regionalleiterin APAC hat sie sich in diesem Jahr zur globalen Leiterin von Women in Engineering (WIE) aufgeschwungen, einer Mitarbeiter-Community bei Zendesk, die sich an Frauen in technischen Berufen und ihre Verbündeten richtet. Die Mission der Mitarbeiter-Community ist der Aufbau einer aktiven Gemeinschaft von Frauen und nicht-binären Technikmitarbeitenden, in der man Kontakte schließt, von einander lernt und in der man wächst.

Manishas ist dafür verantwortlich, eine überregionale WIE-Strategie auszuarbeiten und auszuführen, deren Fokus auf Karriereentwicklung, Verbindung, Gemeinschaft und Kultur liegt.

Was denkst du, sind die größten Herausforderungen für berufstätige Frauen?

Manisha: „Die berufstätigen Frauen von heute sehen sich zahlreichen Herausforderungen gegenüber und sie betreffen nicht nur diese Region. Wir sehen einen eklatanten Mangel an Sponsoren für die Frauen in der Technologiebranche, was sich ungewollt auf die Anzahl der weiblichen Vorbilder in Führungspositionen auswirkt, besonders in der Unternehmensleitung. In den Teams mangelt es außerdem an Geschlechterdiversität, weil sich nicht genügend Frauen für Positionen in der Technologiebranche bewerben. Wenn wir uns das genauer ansehen, sehen wir, dass dahinter tiefergehende gesellschaftliche Stereotypen und ein Druck auf die Frauen bezüglich ihrer Berufs- und Ausbildungswahl liegen. Nur wenige Frauen werden früh dahingehend gefördert, dass sie sich in der Schule und Universität für MINT-Fächer entscheiden. Wenn sie dann in der Arbeitswelt angekommen sind, stehen Frauen vor der Herausforderung, Beruf und Familie miteinander zu vereinen, da sie in den meisten Familien die Hauptlast der Care-Arbeit übernehmen. Interessanterweise sind Frauen auch anfällig für das Imposter-Syndrom. Die Frauen müssen all das und noch mehr überwinden, um selbstbewusst zu sein und allen Widrigkeiten zum Trotz in der kompetitiven Welt, wie sie besonders für die Technologiebranche bezeichnend ist, zu bestehen.

Was bedeutet für dich „Embrace Equity“?

Manisha: „Für mich bedeutet das, allen eine Stimme zu geben. Es geht darum, eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der jeder sich gut dabei fühlt, sich ganz authentisch auszudrücken. Es geht darum, die Vielfalt der Gedanken und Kompetenzen ohne unbewusste Vorteile zu respektieren. Einen Ort der Zugehörigkeit zu schaffen, wo jeder als die Person, die man ist, wertgeschätzt wird.“

Was gibt dir in deiner Freizeit Kraft und wie findest du zu deiner inneren Ruhe?

Manisha: „Ich habe versucht, die Zauberformel für die richtige Work-Life-Balance zu knacken, was mir aber noch nicht ganz gelungen ist. Es ist eine Übung der Priorisierung. An den Wochenenden verbringe ich die meiste Zeit mit meiner Familie und unserem Hund Teddy. Ich wandere gern, verbringe Zeit am Meer, reise und lese und seit kurzem nehme ich Tennisunterricht.“

Tameisha Brown

Tameisha Brown

Tameisha ist seit März 2023 Senior Project Manager für das digitale und regionale Marketingteam bei Zendesk. Sie arbeitet dabei mit den unterschiedlichen Regionalleitungen zusammen, um große Initativen voranzutreiben. Zusätzlich zu ihren Aufgaben im Marketing wurde ihr kürzlich die AMER-Leitung von Women at Zendesk übertragen. Sie arbeitet in dieser neuen Rolle mit den Kollegen in anderen Mitarbeiter-Communities voller Begeisterung zusammen und wird mit ihnen die gemeinsamen Ideen und Ziele in diesem Jahr umsetzen.

Was waren für dich als berufstätige Frau in der Technologiebranche bisher die gröpten Hürden?

Tameisha: „Eine der größten Hürden für mich als Frau in der Technologiebranche ist es, gesehen und gehört zu werden. Ich war schon in Meetings, da wurde ich als Schriftführerin abgestempelt. Oder Ideen wurden abgelehnt, wenn ich sie vortrug, aber gelobt, wenn im selben Raum ein Mann sie hervorbrachte. Je besser es uns gelingt, für uns selbst einzustehen und unsere Verbündeten einzubeziehen, desto mehr hoffe ich, dass wir diese und andere Hindernisse überwinden können.“

Was sagt Ihnen das diesjährige Motto „Embrace Equity“?

Tameisha: „Die Gleichberechtigung voranzutreiben bedeutet für mich, Menschen entsprechend ihrer Bedürfnisse zu behandeln. Es gibt viele Schichten, die uns als Person ausmachen. Wenn wir sie alle erkennen und annehmen, können wir die benötigten Ressourcen und Unterstützung aufbringen, die jeder von uns zum Wachsen braucht.“

Was ist dein Leitbild, das dir hilft, ein ausgewogenes Verhältnis von Beruf und Privatleben zu finden?

Tameisha: „Jeden Augenblick in vollen Zügen zu leben, motiviert mich außerhalb der Arbeit. Das gelingt mir, indem ich geistig und körperlich abschalte, wenn mein Arbeitstag endet. Ich entdecke neue Orte, suche mir Beschäftigung, die mich mit Freude erfüllt, und über mich jeden Tag in Dankbarkeit.“

Den Geist von Zendesk verkörpern

Zendesk hat acht Mitarbeiter-Communities, in denen alle vier Hauptregionen vertreten sind. Insgesamt umfassen sie mehr als 30 Führungskräfte und über 2.000 Mitglieder. Die Communities sind von Mitgliedern geführte Gruppen, die eine wichtige Rolle beim Aufbau der Unternehmenskultur von Zendesk spielen. Sie haben einen direkten Einfluss auf die Employee Experience, indem sie unsere Grundwerte mit Leben füllen. So wird Zendesk zu einem Ort, wo Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund die Chance haben, zu wachsen. Die Hauptziele umfassen dabei Karriere, Kontakte, Gemeinschaft und Kultur.

Die sieben vorgestellten Fauen repräsentieren einige unserer wunderbaren Mitarbeiter-Communities. Sie sind Teil einer größeren Gemeinschaft außergewöhnlicher Frauen im Unternehmen, die mit Mut, Kreativität, Willenskraft, harter Arbeit, Empathie und Talent anderen den Weg ebnen. Heute – und jeden Tag – ziehen wir vor jeder einzelnen von ihnen den Hut.