Kundenserviceplan: Definition, Erstellung und Vorlagen
Ein Plan für den Kundenservice definiert eine klare Strategie und sorgt so für einen außergewöhnlich guten Support bei jeder Interaktion. Laden Sie unsere kostenlose Vorlage herunter und erstellen Sie Ihren Plan.
Der richtige Kundendienstplan ist wie der Infinity Gauntlet im Marvel-Universum: Nur damit lässt sich die unbegrenzte Macht der sechs Infinity-Steine halten und nutzen.
Ähnlich ist das mit dem Kundenserviceplan, denn er fasst die wichtigsten Elemente für den Kundendienst in einem lebendigen Dokument zusammen. Der Plan gibt Ihrem Unternehmen ein Konzept vor, wie es im Kundendienst Ihre Ziele erreichen kann. Außerdem erhalten die Kundendienst-Mitarbeiter:innen darin alle Informationen, die sie benötigen, um eine gute Customer Experience (CX) bereitzustellen.
Ein hervorragender Kundenservice kann den Umsatz steigern, die Kundenbindung erhöhen, das Unternehmenswachstum fördern und die Kundenzufriedenheit verbessern. Doch ohne Plan ist es für die Teams schwierig, sich aufeinander abzustimmen. Eine konstant gute CX lässt sich so kaum bewältigen.
Unser Leitfaden enthält viele Tools und Tipps, die Ihnen helfen, einen effektiven Kundenserviceplan zu erstellen. Zudem stellen wir Ihnen eine kostenlose Vorlage zur Verfügung, mit der Sie Ihren Kundenserviceplan genau auf Ihr Unternehmen zuschneiden können.
Bei einem Kundenserviceplan handelt es sich um einen detaillierten Strategieleitfaden, in dem dargelegt wird, mit welchen Methoden Ihr Unternehmen eine dauerhaft gute Customer Experience bieten möchte.
Man könnte sagen, der Kundenserviceplan ist der Fahrplan, der darauf abzielt, Ihren Kundensupport effizienter und leistungsfähiger zu gestalten. Er enthält klare Anweisungen für die Kundendienst-Mitarbeiter:innen und hilft dem Unternehmen, die Bedürfnisse der Kund:innen zu verstehen und die Ressourcen entsprechend zu verteilen. Außerdem liefert er Erkenntnisse für stetige Verbesserungen. Davon profitieren sowohl die Unternehmen als auch die Kund:innen:
Kundendienst-Mitarbeiter:innen erhalten einen Plan, den sie befolgen können, um in den Interaktionen erfolgreich zu einer Lösung zu gelangen.
Kund:innen profitieren bei jeder Interaktion mit Ihrem Unternehmen von einer einheitlichen Customer Experience – unabhängig davon, wo sie sich auf der Customer Journey befinden.
Kundenservicepläne machen es Ihnen leichter, zuverlässig hochwertige Customer Experiences zu bieten. Und mithilfe der Pläne lässt sich Ihre Beziehung zu den Kund:innen verbessern – was diese wiederum zu loyaleren Kund:innen, ja, sogar echten Befürworter:innen für Ihre Marke macht.
Wer arbeitet mit einem Kundenserviceplan?
Unternehmen jeder Größe, Art und Branche können einen Kundenserviceplan verwenden, um ihre Customer Experience zu verbessern.
Startups nutzen Kundenservicepläne, um vom ersten Tag an eine Grundlage für positive Kundenbeziehungen und loyale Kund:innen zu schaffen.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) arbeiten mit Kundenserviceplänen, um die Kundenzufriedenheit zu verbessern und die Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Gleichzeitig können sie Schritt für Schritt wachsen, denn Kundenservicepläne helfen ihnen auch bei der Skalierung.
Unternehmen nutzen Kundendienstpläne, damit der Service unternehmensweit (unabhängig von Abteilung oder Standort) gleich bleibt.
Kundendienstpläne sind auch ein wertvolles Instrument für verschiedene Funktionen innerhalb eines Unternehmens.
Kundendienst-Mitarbeiter:innen nutzen den Plan als Leitfaden für ihre Interaktionen mit Kund:innen. Er hilft ihnen zu verstehen, welche Erwartungen an ihre Leistung gelten oder wie Eskalationsprozesse ablaufen. Zudem fällt es ihnen damit leichter, Lösungen zu finden.
Manager:innen, Vorgesetzte und Teamleiter:innen arbeiten mit dem Plan, um den Erfolg ihrer Kundendienststrategien zu überwachen. Sie können leichter Verbesserungsmöglichkeiten finden und sicherstellen, dass die Teams sich an Richtlinien und Verfahren halten.
Die Vorstandsmitglieder verwenden den Kundendienstplan, um Trends zu erkennen und zu beurteilen, wie gut das Unternehmen seine Kundenserviceziele erfüllt. Außerdem können sie damit feststellen, ob sie den Erwartungen und Bedürfnissen der Kund:innen gerecht werden.
Vertriebsteams bauen mithilfe von Kundenserviceplänen Kundenbeziehungen auf. Sie finden schneller Möglichkeiten, wie die Teams im Kundenservice besseren Support leisten können. Außerdem fällt es ihnen leichter, nach Cross- und Upselling-Möglichkeiten zu suchen, die den Kund:innen zugutekommen.
Marketingteams profitieren von den Kundenserviceplänen, weil sie damit die Zielkund:innen besser verstehen. Zudem können sie ihre Ansprache personalisieren und die Konsistenz der Markenidentität über die gesamte Customer Journey hinweg gewährleisten.
Produktentwicklungsteams verwenden Kundenservicepläne, um Verbesserungschancen für das Produkt bzw. die Dienstleistung auf der Grundlage von Mitarbeiterfeedback und Kundenrückmeldungen, Berichten und Analysen sowie Informationen aus den Tickets zu ermitteln.
Schulungsteams nutzen Kundenservicepläne, um die Einarbeitung im Kundendienst für neue Mitarbeiter:innen und die Auffrischungsschulungen für erfahrene Kundendienst-Mitarbeiter:innen zu verbessern.
So erstellen Sie in 8 Schritten einen Kundenserviceplan
Da Sie nun wissen, was ein Kundendienstplan ist und wofür er verwendet wird, wollen wir uns nun ansehen, wie Sie einen eigenen Plan erstellen können. Die folgenden Schritte sollten Sie befolgen, um einen zielführenden Plan zu entwickeln und so eine gute CX bereitzustellen. Wenn Sie dann unsere Vorlage für den Kundenserviceplan herunterladen, sind Sie bereits mit den einzelnen Elementen vertraut und können direkt damit anfangen, sich Ihren eigenen Plan zu erstellen.
Der erste Schritt bei der Erstellung Ihres Kundenserviceplans besteht darin, Ihre Zielkund:innen zu definieren und die jeweiligen Bedürfnisse und Probleme aufzulisten. So fällt es Ihnen leichter, einen guten Service zu bieten.
Customer Personas (oder Buyer Personas) beschreiben die verschiedenen Personen, die Ihre Produkte und Dienstleistungen nutzen. Um eine Persona zu entwickeln, benötigen Sie folgende Informationen:
Demografische Daten
Persönliche Informationen
Bedürfnisse und Probleme
Persönliche Ziele und Beweggründe
Bevorzugte Kommunikationskanäle
Bevor Sie sich mit Ihrer Persona beschäftigen, sollten Sie zunächst Daten und Analysen Ihrer aktuellen Kund:innen auswerten, verfügbare Rückmeldungen und Umfragen prüfen und aktuelle Kundenservice-Mitarbeiter:innen befragen.
Eine Customer Journey Map ist eine visuelle Darstellung aller Kontaktpunkte mit der Marke im Laufe des Kundenlebenszyklus. Außerdem bildet sie die Kundenstimmung dabei ab.
Eine Customer Journey Map umfasst Schritte wie:
Bewusstsein: wie die Person Ihre Marke, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung entdeckt hat
Interesse: wie sie erkannt hat, dass Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung bei ihren Bedürfnissen oder Problemen helfen könnte
Umsetzung: das Ereignis, das zu einem Kauf führte, wie ein Angebot, eine Werbeaktion oder die Einführung eines neuen Produkts
Bindung: was Ihr Unternehmen tut, um die Bedürfnisse Ihrer Kund:innen nach dem Kauf zu unterstützen
Loyalität: Details zu Wiederholungskäufen, Weiterempfehlungen, Kundenfeedback und Social Listening
Darüber hinaus sollte jeder Schritt die Kontaktpunkte, Interessensgebiete, Probleme, Chancen und Stimmungen dokumentieren. So können Sie feststellen, in welchen Bereichen Sie bereits erfolgreich sind und wo Sie noch nachbessern müssen.
Um eine wirklich gute Customer Experience bereitstellen zu können, sollten Sie zunächst eindeutige Standards, Ziele und Vorgaben definieren. Außerdem sollten Sie festlegen, wie Sie Ihren Erfolg messen wollen.
Viele Unternehmen setzen sich dabei SMART-Ziele. SMART ist ein Akronym, das die fünf Anforderungen beschreibt, die jedes Ziel im Kundenservice erfüllen muss:
Spezifisch (specific): Konzentrieren Sie sich auf ein bestimmtes Problem oder einen bestimmten Bereich.
Messbar (measurable): Definieren Sie eine eindeutige Methode zur Messung von Fortschritt und Erfolg.
Erreichbar (achievable): Setzen Sie sich ein Ziel, das Sie erreichen können.
Angemessen (relevant): Wählen Sie ein Ziel, das zu Ihrer Kundenservicestrategie und Ihrem Auftrag passt.
Terminiert (time-bound): Setzen Sie sich Fristen und halten Sie diese ein.
Sie können zum Beispiel die SMART-Methode verwenden, um sich ein Ziel zu setzen, das auf die Kundenzufriedenheit ausgerichtet ist.
Ziel: Unser CSAT-Score wird sich bis zum Ende von Q1 (31. März) von 75 Prozent auf 90 Prozent verbessert haben.
Ein Arbeitsablauf (oder Workflow) beschreibt im Kundenservice eine Folge von Aktionen, die von Beginn bis Abschluss für die Durchführung einer bestimmten Aufgabe notwendig sind. Wenn Sie gleichbleibende und wiederholbare Arbeitsabläufe und Prozesse schaffen, steigert das Ihre Produktivität und Effizienz, reduziert Fehler, liefert verwertbare Erkenntnisse und verbessert letztlich die Customer Experience. Die Arbeitsabläufe umfassen häufig die folgenden Schritte:
Erstkontakt: Die erste Interaktion im Zusammenhang mit einem Kundenproblem oder einer Anfrage.
Selektierung: Problembewertung, Priorisierung und Weiterleitung der Anfrage.
Lösung: Die Anfrage wird von Kundendienst-Mitarbeiter:innen bearbeitet oder mithilfe von Self-Service-Ressourcen beantwortet.
Folgekommunikation: Das Unternehmen setzt sich mit den Kund:innen in Verbindung, um sicherzustellen, dass sie zufrieden sind.
Im Folgenden sehen Sie ein Beispiel für einen typischen Workflow für eine Kundendienst-Interaktion:
Kund:innen nehmen per Live-Chat Kontakt mit einem Unternehmen auf, um ein Problem zu melden.
Ein Chatbot begrüßt die Kund:innen und bietet Self-Service-Optionen an, so etwa einen Help-Center-Beitrag und relevante FAQs.
Die Kund:innen bitten um ein Gespräch mit Kundendienst-Mitarbeiter:innen.
Es wird ein Ticket erstellt, und die Interaktion wird nahtlos an die Person im Kundenservice-Team weitergeleitet, die sich am besten für die Bearbeitung eignet.
Die entsprechenden Kundendienst-Mitarbeiter:innen personalisieren die Interaktion auf der Grundlage der vom Bot erfassten Kundendaten und des jeweiligen Kontexts.
Die bearbeitende Person löst das Problem und schließt das Ticket.
Eine Umfrage zur Kundenzufriedenheit (CSAT) wird automatisch an die Kund:innen gesendet, um Feedback über die Interaktion zu sammeln.
Im nächsten Schritt sollten Sie Feedback sammeln und damit der Stimme Ihrer Kund:innen Gehör verschaffen. Dabei legen Sie fest, mit welcher Methode Sie die Rückmeldungen einholen, damit Sie die Bedürfnisse und spezifischen Probleme der Kund:innen besser verstehen können. Feedback und Input erhalten Sie mithilfe von:
Kundenumfragen, wie CSAT und NPS®
Community-Foren
Fokusgruppen
Social-Media-Posts
Feedbackformularen
Berichten und Analysen
Befragungen von Kundendienst-Mitarbeiter:innen
Kundeninteraktionen
Ticketdaten
Wenn Sie das Feedback Ihrer Kund:innen miteinfließen lassen, fällt es Ihrem Unternehmen leichter, künftig kundenorientierte Produkte zu entwickeln, die Kundenbindung zu stärken und einen besseren Support zu bieten.
Gehen Sie im nächsten Schritt Ihre Kundenserviceziele durch und schreiben Sie die Tools auf, die Sie benötigen, um die einzelnen Ziele zu erreichen. Überprüfen Sie, ob diese Tools bereits in Ihrem Tech-Stack enthalten sind oder ob Sie sie hinzufügen müssen.
Sie sollten definieren, welche Abläufe es für das Wissensmanagement gibt, wo die Dokumentation gespeichert wird, wie Sie sie aktualisieren und welche Dokumentation Sie für den Kundenservice benötigen. Im Folgenden finden Sie einige Beispiele:
Legen Sie dann fest, wie Sie Aktualisierungen, Änderungen und Verbesserungen sowohl intern (für Kundendienstteams) als auch extern (für Ihre Kund:innen) kommunizieren wollen.
Sie sollten nun die Basiswerte für Ihre Kundenservice-Metriken und Leistungsindikatoren (KPIs) definieren, damit Sie die Wirksamkeit und den Erfolg des Plans analysieren können. Eine wichtige Kennzahl, die Ihnen – unmittelbar über Ihre Kund:innen – Auskunft über Ihre Leistung gibt, ist Ihr CSAT-Wert (Kundenzufriedenheitswert). Ihr Ziel sollte ein CSAT-Wert zwischen 90 und 95 Prozent sein, ein ambitioniertes, aber erreichbares Ziel.
Nutzen Sie schließlich die gesammelten und analysierten Daten, um Ihren Aktionsplan für den Kundenservice zu optimieren. Behalten Sie dabei Innovationen, neue Technologien und Best Practices im Blick, die Ihr Unternehmen vorantreiben könnten. Schritt für Schritt können Sie so branchenführend im Hinblick auf Customer Experience und Employee Experience werden.
Beispiele für Kundenservicepläne
Sowohl Business-to-Consumer (B2C)- als auch Business-to-Business (B2B)-Unternehmen arbeiten mit Kundenserviceplänen, um die Customer Experience zu verbessern und Richtlinien für einheitliche Interaktionen zu erstellen. Da sich der Kundenstamm jeweils unterscheidet, haben die Kund:innen auch andere Bedürfnisse und Präferenzen beim Kundenservice.
Bei B2C-Unternehmen besteht der Kundenstamm aus einzelnen Verbraucher:innen, während B2B-Unternehmen mit Unternehmen arbeiten. Im Folgenden finden Sie Beispiele dafür, wie jeweils ein B2B- und ein B2C-Kundenserviceplan aussehen könnte.
Beispiel 1: Kundenserviceplan für B2C-Unternehmen
Ein B2C-Kundenserviceplan ist besonders auf einen schnellen, praktischen und personalisierten Support ausgerichtet. Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für mögliche Informationen, die Sie für einen B2C-Kundenserviceplan bereitstellen sollten:
Persona:
Name: Kamala Khan
Branche: Gesundheitswesen
Ziele: Die Kundenzufriedenheit verbessern
Probleme: Das Kundenserviceteam erreicht seine KPIs nicht
Lösungen: Zusätzlich eine moderne Berichte- und Analysesoftware einführen
Customer Journey Map:
Kontaktpunkt: Über Werbung in den sozialen Medien auf das Produkt aufmerksam geworden
Problem: Begrenztes Budget
Aktion: Bestätigungs-E-Mails automatisieren
Stimmung: Positiv
Ziele und Metriken für den Kundenservice:
Ziel: Die Kundenzufriedenheit verbessern
Metrik: Einen durchschnittlichen CSAT-Wert zwischen 90 und 95 Prozent erreichen
Kundenservice-Tools:
Feedbackformulare
Berichte und Analysen
KI und Chatbots
Beispiel 2: Kundenserviceplan für B2B-Unternehmen
Da B2B-Unternehmen andere Unternehmen beliefern, sollten Sie sich im B2B-Kundenserviceplan auf den Aufbau starker Partnerschaften konzentrieren. Außerdem sollten Sie den Support den jeweiligen Bedürfnissen der einzelnen Kundenunternehmen nach Maß anpassen.
Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für einen Kundenserviceplan für B2B-Unternehmen:
Persona:
Name: Oscorp Industries
Branche: Technik
Ziele: Rationalisierung der Arbeitsabläufe ohne zusätzliches Personal
Probleme: Die Ticket-Warteschlangen sind zu lang
Lösungen: Implementierung fortschrittlicher KI- und Automatisierungstools für Unternehmen
Customer Journey Map:
Kontaktpunkt: Hat das Produkt auf einer Software-Konferenz kennengelernt
Problem: Benötigt Software, die sich in die bestehende Infrastruktur integrieren lässt
Metrik: Lösungszeit bei Erstkontakt verkürzen und CSAT von 93 Prozent aufrechterhalten.
Kundenservice-Tools:
Zendesk-KI
Self-Service-Portal
Voice-Lösung mit IVR
Vorteile eines Kundenserviceplans
Obwohl unterschiedliche Unternehmen Customer Success wohl unterschiedlich definieren, sind die Vorteile eines Kundenserviceplans allgemeingültig. Ein Kundenserviceplan bringt die folgenden Chancen:
Er kann die Customer Experience verbessern: Kundenservicepläne sorgen für einen einheitlichen Prozess, damit die Teams eine gleichbleibende Customer Experience schaffen können.
Er kann die Kundenzufriedenheit steigern: Eine reibungslose Customer Experience sorgt für einen Anstieg der CSAT-Werte, stärkere Kundentreue und -bindung und weniger Kundenabwanderung.
Er macht es leichter, die SLA und OLA konsequent einzuhalten: Ein wirkungsvoller Kundenserviceplan fördert die Produktivität und Effizienz, sodass Ihr Unternehmen die Service-Level-Agreements (SLA) für Ihre Kund:innen und die Operations-Level-Agreements (OLA) für Ihre internen Teams besser einhalten kann. Wenn Sie diese Ziele kontinuierlich erfüllen (oder sogar überfüllen), entsteht Vertrauen zwischen Ihnen und Ihren Kund:innen.
Er verbessert die Kundenzufriedenheit: Klare Ziele und Erwartungen sowie leicht verständliche Prozesse und Tools für optimierte Arbeitsabläufe sorgen für eine bessere Employee Experience. Wenn Sie außerdem kontinuierlich in Ihre Kundendienst-Mitarbeiter:innen investieren, sie schulen, weiterbilden und eine mitarbeiterorientierte Kultur fördern, entsteht ein positives Arbeitsumfeld. Und das merken auch die Kund:innen.
Er reduziert die Kosten: Ein weiterer Vorteil ist, dass zufriedene Mitarbeiter:innen seltener das Unternehmen verlassen. Das bedeutet, dass Unternehmen weniger Mitarbeiterabwanderung erleben. Mitarbeiter:innen dauerhaft zu halten, ist weniger kostspielig als die Einstellung und Ausbildung von neuen Kräften.
Best Practices für die Erstellung eines Kundenserviceplans
Sie haben nun die Vorteile und Grundlagen der Erstellung eines Kundenserviceplans kennengelernt. Im nächsten Schritt geht es darum, was Sie bei der Erstellung Ihres eigenen Plans beachten sollten. Diese Best Practices dienen als Orientierung, damit Sie einen effektiven Kundenserviceplan erstellen können.
Investieren Sie in die richtigen Tools: Die richtige Software macht es den Mitarbeiter:innen leicht, eine durchgehend gute Customer Experience bereitzustellen. So wurde Zendesk speziell mit Blick auf die Customer Experience entwickelt und bietet wichtige Funktionen wie einen einheitlichen Omnichannel-Arbeitsbereich, Tools für die Zusammenarbeit, Berichte und Analysen, Self-Service, eine robuste Wissensdatenbank, intelligente Selektionierung sowie KI- und Automatisierungstools. Ihre Ziele für den Kundenservice erreichen Sie so mit Leichtigkeit.
Setzen Sie sich erreichbare Ziele: Viele neigen dazu, sich hohe Ziele zu stecken. SMART sein heißt aber im doppelten Sinn, dass man sich erreichbare Ziele sucht. Wenn Sie sich beispielsweise das Ziel setzen, innerhalb von sechs Monaten eine Kundenbindungsrate von 100 Prozent zu erreichen, ist das zwar löblich, aber es ist unwahrscheinlich, dass Sie dieses Ziel wirklich erreichen. Setzen Sie sich deshalb erreichbare Ziele und heben Sie die Messlatte lieber Stück für Stück an.
Arbeiten Sie mit den Kundendienst-Mitarbeiter:innen zusammen und sammeln Sie Feedback von ihnen: Kundendienst-Mitarbeiter:innen sind eine wertvolle Ressource. Schließlich stehen sie tagtäglich in direktem Kontakt mit den Kund:innen. Lassen Sie sich von ihnen beraten und nutzen Sie ihr Insiderwissen, um einen Plan für erstklassigen Kundenservice zu erstellen.
Helfen Sie Kund:innen dort, wo sie gerade sind: Kund:innen wünschen sich einen schnellen und bequemen Service. Wenn sie Support über die verschiedenen Kommunikationskanäle erhalten, die sie bereits mit Freund:innen und Familie nutzen, sorgt das für eine reibungslose Customer Experience. So steigt die Kundenzufriedenheit und die Kundenabwanderung nimmt ab.
Personalisieren Sie Ihren Kundenservice: Im Zendesk Customer Experience Trends Report gaben 77 Prozent der befragten Führungskräfte an, dass Personalisierung zu mehr Kundenbindung führt, und 66 Prozent glauben, dass sie die Kosten für die Kundenakquise senkt.
Gestalten Sie Ihren Kundenserviceplan
Sie sind nun mit dem Wissen und den nötigen Bausteinen ausgestattet, die Sie für die Entwicklung eines Kundenserviceplans benötigen: Sie besitzen nun den Infinity Gauntlet des Kundenservices. Unsere kostenlose Vorlage hilft Ihnen bei der Erstellung eines Plans, mit dem Ihr Team von Kundendienst-Superheld:innen eine Customer Experience schaffen kann, die so gut ist, dass sie Ihre Mitbewerber in Richtung „Endgame“ befördern könnte …
Net Promoter, Net Promoter Score und NPS sind Marken von NICE Satmetrix, Inc., Bain & Company, Inc. und Fred Reichheld.
Vorlage für einen Kundenserviceplan
Erstellen Sie einen konkreten Plan und ein genaues Verfahren für den Kundenservice, damit Ihr Team durchgängig hochwertige Customer Experiences bieten kann. Laden Sie die kostenlose Vorlage jetzt herunter und beginnen Sie mit der Neuausrichtung Ihres Unternehmens.
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